Employee Assitence Programm (EAP)


Standardmäßig gehören die folgenden  Beratungsleistungen zu unserem umfassenden EAP-Angebot:

• psychologische Beratung:

Probleme emotionaler, persönlicher und arbeitsbezogener Art (Lebenskrisen, Konflikte) werden von unseren geschulten Fachkräften mit den Mitarbeitern erörtert.

persönlich (face-to-face). Dies ist keine Therapie. Die Berater können jedoch bei der Auswahl und Terminfindung bei einem Therapeuten helfen.

• Beratung in Sachfragen:

Alltagsprobleme können Mitarbeiter enorm stressen:

Welche Behörde ist für eine bestimmte Angelegenheit zuständig? Wie finde ich eine Wohnung? Wer betreut mein Kind/die pfegebedürftige Mutter? Die EAP-Berater geben Hinweise und Informationen, stellen Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern her.

• Beratung bei arbeitsbezogenen Fragen:

Umgang mit Stress, Zeit- und Selbstmanagement, betriebsinterne Konflikte, Sorgen um den Arbeitsplatz, Überforderung, Umorganisationen und viele Problemstellungen können thematisiert und häufig gelöst werden.

• Suchtberatung:

Ist der Mitarbeiter suchtgefährdet oder bereits suchtkrank (Alkohol, andere Drogen), werden Wege aus der Sucht aufgezeigt.

Mögliche Fragestellung: Welche Mittel und Ansprechpartner stehen zur Verfügung? Wie wird das finanziert?

Ferner kann Hilfe bei der Suche nach einem qualifizierten Arzt oder Therapieplatz geleistet werden.


Wie Unternehmen Ihre Mitarbeiter unterstützen

Das Employee Assistance Program (EAP) ist eine telefonische Mitarbeiterberatung. Dieses außerhalb des Unternehmens angesiedelte Angebot kann bei psychischen und sozialen Problemen im Arbeits- und Privatleben in Anspruch genommen werden. Beratungsthemen können zum Beispiel sein:

• Stress

• Burnout

• Fehlzeiten

• Ängste

• Sucht

• Konflikte, Beziehungsprobleme

• akute Krisen

• Life-Balance         

• psychische Belastungen.

Auch Führungskräfte können sich beraten lassen, falls sie beispielsweise psychisch auffällige Mitarbeiter in ihrem Bereich haben. EAPs werden bisher überwiegend in größeren Unternehmen (ab 500 Mitarbeitenden) angeboten. Es gibt jedoch auch Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen, die an die Unternehmensgröße angepasst sind.

Warum sollte ein EAP im Unternehmen eingeführt werden?

Der Erhalt der Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden steht in Zeiten von längerer Lebensarbeitszeit und wachsenden Anforderungen im Arbeits- und Privatleben immer mehr im Vordergrund. Gleichzeitig haben sich in den vergangenen 20 Jahren die Ausfallzeiten wegen psychischer Erkrankungen mehr als verdoppelt. Mit einer externen Mitarbeiterberatung kann ein Unternehmen seiner Belegschaft frühzeitig Unterstützung bei psychischen Belastungen anbieten.

Mit Hilfe eines EAP können Arbeitgeber auch ihre Attraktivität für Mitarbeiter erhöhen. Dies ist in Zeiten des demografischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräfte mangels ein wichtiger Vorteil bei der Mitarbeitergewinnung.

Wie funktioniert ein EAP?

Das Unternehmen schließt einen Vertrag mit Schneider IGM. Die Mitarbeiter können dann bei Bedarf jederzeit die Beratung in Anspruch nehmen. Die Telefon-Hotline mit einer kostenfreien Rufnummer ist für die Mitarbeiter des Unternehmens bis zu 12 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar.

In einem ersten Gespräch wird das Anliegen des Anrufenden erfasst und möglicherweise bereits geklärt. Besteht weiterer Beratungsbedarf, können weitere telefonische oder persönliche Beratungsgespräche stattfinden.

Falls sich während der Beratungsgespräche der Bedarf für eine Psychotherapie abzeichnet, werden dem Anrufer zeitnah ein Erstgespräch mit anschließender Therapie bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten angeboten.

Das Unternehmen wird in regelmäßigen Abständen anonymisiert über die Beratungsleistungen und Beratungsanlässe informiert. Persönliche Daten über die ratsuchenden Mitarbeiter werden nicht übermittelt.

So können begleitende Trainings- und Coaching-Maßnahmen im Betrieb nach Bedarf angeboten werden.

Nutzen Externer Betrieblicher Sozialberatung für das Unternehmen

Die Externe Mitarbeiterberatung EAP bringt direkte Kosteneinsparungen mit sich, die bis zu 30-mal höher sind, als die Investition für ein EAP ist. Sie beeinflusst auch mehrere Faktoren positiv, die für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend sind.

EAP verringert den Präsentismus

Alle Menschen leiden ab und zu unter Sorgen und Problemen, die von der Arbeit ablenken. Dieses Phänomen nennt sich Präsentismus und verursacht Kosten, die 10-mal grösser sind als die der Absenzen. Über 70% der Mitarbeitenden, die IGM anrufen, melden, dass sie ihre Probleme mit unserer Unterstützung lösen und ihr Leistungsvermögen wiederherstellen konnten.

EAP lohnt sich - und zwar mehrfach

Präsentismus und Absentismus kosten ein Unternehmen zwischen 20% und 30% der direkten Lohnkosten. Mit Einberechnung der zusätzlichen Begleitkosten, wie Produktionsausfälle, Fehlleistungen, Unfälle, verminderte Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, Fluktuation, administrativer und infrastruktureller Mehraufwand, können diese Prozentsätze ohne weiteres verdoppelt werden.